Die Ausstellung Surface, Structure, Form: The Poetics of Materials bringt die Arbeiten von Therese Weber, Hugo Fontela, Keiko Kimoto sowie Reinaldo Sanguino in einem vielschichtigen Dialog über Materialität und Wahrnehmung zusammen.
Im Zentrum stehen unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit Material, insbesondere Papier, Keramik, und Leinwand, als Träger künstlerischer Ausdrucksweisen. Die Werke entfalten sich an der Schnittstelle von Oberfläche, Struktur und Form und eröffnen neue Perspektiven auf die poetischen Qualitäten materieller Prozesse.
Die vier Positionen widmen sich der sinnlichen und konzeptuellen Dimension von Materialien: von der Fragilität und Transparenz des Papiers über die haptische Präsenz der Keramik bis hin zur malerischen Tiefe der Leinwand. Dabei rückt die Wahrnehmung selbst in den Vordergrund, als ein Prozess, der sich zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verborgenem entfaltet.
Unterschiedliche ästhetische und künstlerische Sprachen treten in einen offenen Dialog, der individuelle Handschriften ebenso sichtbar macht wie gemeinsame Fragestellungen. So entsteht ein vielstimmiges Gefüge, in dem Material nicht nur Medium ist, sondern als aktiver Bedeutungstraeger wirkt.
